
"Es ist doch ganz unglaublich kleinstädtisch im Rhein-Athen..."
Mendelssohn und Immermann - ein Düsseldorfer Problemverhältnis
Mi 11.01.2012 , 19 Uhr , Theatermuseum
Dr. Frank Labussek, Dr. W. Meiszies, Achim Brock, Wolfgang Welter
Felix Mendelssohn kam erstmals durch Karl Immermann mit Düsseldorf in Berührung. Aus einer Einladung zum "Rheinischen Musikfest" 1833 ergab sich eine Verpflichtung Mendelssohns als hiesigem Musikdirektor, die jedoch nur zwei Jahre währte. Sein Weggang lag auch im Bruch mit Immermann begründet. Darum soll ausgiebig vom Verhältnis der beiden ungleichen Männer erzählt werden: einerseits Immermann, Landgerichtsrat, Dichter sowie ambitionierter Theaterdirektor in Düsseldorf, andererseits Mendessohn, Musiker, Künstler und profilierter Komponist seiner Epoche. Lesungen aus überlieferten Äußerungen übereinander und beider Briefwechsel wollen ein lebendiges Bild der Schwierigkeiten von Theater- und Musikdirektor vermitteln - nicht nur in vergangenen Zeiten....