Freundeskreis
Theatermuseum Düsseldorf
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Willkommen im
Bürgerforum Kultur am 14. Oktober 2015

Gemachte Kultur oder gelebte Kultur
Die bisherigen Debatten oder Pressebeiträge um Kultur in der Stadt stellten die Macher oder die Verwalter von Kultur und ihre Interessen in den Vordergrund. Das Bürgerforum Kultur möchte einen umgekehrten Weg gehen und fragt die Bürger nach ihrem Verständnis von, nach ihrem Bedarf an Kultur. Der Freundeskreis des Theatermuseums hat sich die Organisation dieser Form auf die Fahne geschrieben und lädt zu einem ersten Bürgerforum Kultur am 14. Oktober 2015 um 19 Uhr ins Theatermuseum, Jägerhofstr. 1 in 40479 Düsseldorf ein.

Kultur ist ein zu wertvolles Gut, als das man sie allein den Machern, der Verwaltung oder anderen Spezialisten überlassen sollte. Städtische Kultur stiftet Identität, ist gewachsenes Erbe, Bildungsmittel und gelebte Vielfalt. Der Freundeskreis des Theatermuseums geht von einem breiten Kulturbegriff aus, der alle Lebensbereiche berührt und Kultur als ein Ferment gesellschaftlichen Lebens begreift.

Das erste Bürgerform Kultur stellt sich folgenden Fragen: Gibt es eine lokal geprägte Kultur? Gibt es eine spezifische Düsseldorfer Kultur? Seit dem 19. Jahrhundert ist die Außenwirkung Düsseldorfs von wechselnden Schlagworten geprägt: Kunststadt, Gartenstadt, Ausstellungsstadt, Stadt der Mode, Stadt der Werbung.

Wem gehört die Stadt?
Ist mit solchen Begriffen der Kern städtischer Identität getroffen oder ist es nur eine strategische Zuspitzung spezifischer und zeitbedingter Interessen? Haben Bürger, Unternehmen, Besucher und die städtische Verwaltung möglicherweise unterschiedliches Interesse an der Stadt, und kann Kultur als Instrument des Stadtmarketing allen Interessen Rechnung tragen?

Das Bürgerform Kultur rückt eine Frage in den Mittelpunkt: wie kann die Auseinandersetzung mit Kultur im Interesse der Bürger organisiert werden? Es fragt deshalb nach der unterschiedlichen Bedeutung kultureller Angebote und nach den Möglichkeiten, strukturelle Unterschiede im Interesse einer breiten Bürgerkultur auszugleichen.

In Impulsreferaten geben Fachleute oder kompetente Bürger den Anstoß für eine Debatte, die beim ersten Bürgerforum Kultur keineswegs stehen bleiben soll.

Themen und Referenten

Kultur und Düsseldorf:
N. N.
„Düsseldorf ...“ analysiert die Kabarettistin Lore Lorentz, „von Landschaft und Geschichte zur offenen Stadt erklärt, empfängt ... mit ausgebreiteten Armen. Ausgebreitete Arme sind gestreckt, sie können nicht hätscheln ... Offene Städte sind keine nestwärmenden Glucken. Sie sind ein Angebot."

Kultur und Alltag:
Vivien Reig-Atmer (Schmuck) im Gespräch mit Dr. Winrich Meiszies (Theatermuseum)
Wie können wir Kultur zum Bestandteil des Alltags machen? Esskultur, Lebenskultur, Kultur im Umgang mit uns selbst und miteinander: Wertekultur.

Kultur und Geschichte:
Wulf Metzmacher (Vorsitzender der Geschichtswerkstatt e.V.)
Die Erinnerung an vergangene künstlerische und kulturelle Leistungen wach zu halten, trägt zur kulturellen Identität bei. Eine geschichtslose Kultur, die nur auf kurzfristigen Markterfolg schielt, ist ebenso wirkungslos für die städtische Identität, wie eine geschichtslose Gesellschaft.

Kultur und Museen:
Dr. Winrich Meiszies (Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf)
Museen als Orte der Dokumentation unterschiedlicher Ebenen der Realität helfen über das Sehen hinaus, Realität zu verstehen und schulen die Wahrnehmung. Welche Rolle spielen die Museen bei der Schaffung und Verbreitung städtischer Identität?


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