Theater, Theatermuseum und Freundeskreis – eine ideale Liaison

„So gewiß sichtbare Darstellung mächtiger wirkt, als todter Buchstabe und kalte Erzählung, so gewiß wirkt die Schaubühne tiefer und dauernder als Moral und Gesetze.“

1784, also schon vor über 200 Jahren, hielt Friedrich Schiller auf einer Sitzung der kurfürstlichen deutschen Gesellschaft zu Mannheim ein flamboyantes Plädoyer für das Wirken des Theaters. Seither haben seine Ausführungen nichts an Aktualität eingebüßt. In enger Symbiose mit der Bühne sorgt das Theatermuseum dafür, dass bedeutende Inszenierungen und berühmte Künstler nicht dem Orkus des Vergessens anheimfallen. Denn Kultur äußert sich ja nicht nur darin, welche Werte eine Gemeinschaft vertritt, sondern auch darin, wie das Andenken daran bewahrt wird.

Rosenmontag 2019 – Hilfe für das Hofgärtnerhaus

Der Freundeskreis des Theatermuseums zog in diesem Jahr am 04.03.2019 zum ersten Mal beim Rosenmontagszug in Düsseldorf mit. Und für diese Premiere hat er Jacques Tilly beauftragt einen Mini-Mottowagen zu bauen.

Es war ein toller Spaß. Sehen Sie hier zwei Videos über unsere Teilnahme auf dem Rosenmontagszug:

Video 1

Video 2

Ausstellung Kostümrausch – wieder zu sehen ab dem 9. April 2019

Szenenfoto aus “Der Kaufmann von Venedig” von William Shakespeaare, Schauspielhaus Düsseldorf Dumont-Lindemann. Premiere am 10.9.1907. Foto: Jaeger

Mit dem Kostüm „schlüpft“ der Darsteller in seine Rolle und gibt dem Betrachter wesentliche Informationen über die dargestellte Figur. In Verbindung mit dem Bühnenbild prägen Kostüme die visuelle Atmosphäre eines Theaterabends. Gleichzeitig bleiben sie als eines der wenigen realen Objekte des theatralen Aktes auch nach dem Abspielen einer Theaterinszenierung als Zeuge des flüchtigen Theaterabends erhalten. Daher ist für die meisten Besucher der Ort „Theatermuseum“ mit der Erwartungshaltung verknüpft, farbenprächtige Kostüme erleben zu wollen.

Weitere Informationen: https://www.duesseldorf.de/theatermuseum/online-archiv/ausstellungen/ausstellungen